Garten

Im Garten der Villa Hansi

(Die Villa Hansi war Rudolf und Marie Steiners Wohnsitz bis zum Herbst 1924, dann derjenige von Marie Steiner und ihren Mitarbeitern bis Juni 1936. Marie Steiner hatte schon 1935 die Absicht umzuziehen in die sog. Halde und deshalb das Haus Albert Steffen und seiner kleinen Familie angeboten, das sie im August 1936 bezogen. Nach Steffens Tod am 13. Juli wird das Haus zum Sitz der Albert Steffen Stiftung.)

Dieses Ölbild, vermutlich 1937 entstanden, wenn hier im Garten der Salomonsiegel blüht, denn alles, was darauf abgebildet ist, konnte er nur hier beobachten:

  • den Salomonsiegel, der noch heute an manchen Stellen kleine Wäldchen bildet,

  • der kristallartige Stein bezieht sich wohl auf die Einfassung der Beete mit Kalksteinen,

  • Eichhörnchen waren die Bewohner der damals noch vorhandenen großen Tannen vor dem Hause,

  • damals gab es wohl auch das Rehböcklein, als Dornach noch nicht so überbaut war wie heute, und der Wald nahe – und

  • der Zwerg. Unserm Empfinden nach hatte er bis zum 26. Dezember 1999 hinten im Garten bei der großen Tanne seine Heimstatt bis der Sturm Lothar sie zerbrach. In den frühen 80er Jahren wurde er noch von der blinden Lehrerin Ursula Burkhard gesehen! Er soll etwa einen Meter groß gewesen sein. Steffen muß ihn gekannt haben, wohl auch mit Krone.

  • Inmitten ein Geisteskind, dessen Mondsichelschale ein Engel besucht und beschenkt.

Fenster schliessen