Albert Steffen
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Der Künstler zwischen Westen und Osten

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Der Künstler zwischen Westen und Osten — Essay
Albert Steffen

1925, 278 S., Leinen, 1. Aufl.,
ISBN 978-3-85889-001

Preis: CHF 24.-- / EUR 22.00
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Diese Essays bilden den zweiten Band einer Trilogie: DIE KRISIS IM LEBEN DES KÜNSTLERS / DER KÜNSTLER ZWISCHEN WESTEN UND OSTEN / DER KÜNSTLER UND DIE ERFÜLLUNG DER MYSTERIEN, in der Steffen die Aufgabe des Künstlers im 20. Jahrhundert neu formuliert, weil ihr durch Rudolf Steiners Geisteswissenschaft völlig neue Dimensionen erschlossen wurden. Steffen hatte schon vor der ersten Begegnung mit R. Steiner eigene Geisterfahrungen und diese zunächst nur poetisch verarbeitet, stellte dann aber - wie in dieser Trilogie - auch die dazugehörige Methode in den verschiedensten Zusammenhängen dar. Die drei Bände erschienen nacheinander 1922, 1925 und 1928. Obwohl teilweise über 70 Jahre alt, sprechen sie die immer bedrängender, aber untergründig vorhandenen Hauptfragen unserer Zeit an: z.B. in dem Aufsatz «Auf der Suche nach der Entelechie des Menschen» die Frage, inwiefern wir für die heutigen Zustände mitverantwortlich sind, und wie der Einzelne mit dieser Verantwortung umgehen kann.
- Der darauffolgende Titelaufsatz «Der Künstler zwischen Westen und Osten» kennzeichnet zu Beginn den Ansatz, aus dem heraus Steffen den ganzen Band aufbaut: «Wer sich in das gegenwärtige Leben hineinstellt mit einem Sinn, der nicht auf Nebensachen, sondern auf das Ursächliche geht, der sich nicht mit Abbildern begnügt, sondern das Urbildliche sucht, der sich nicht an die Erscheinungen, die vorüberfluten, verliert, sondern stetig danach trachtet, die Urphänomene zu erfassen (und das ist die Einstellung des künstlerischen Menschen) - für den beginnt die Umwelt auf neue Weise zu sprechen. ... Wie aber ist eine solche Einstellung, die stets nach der Ursache, dem Urbild, dem Urphänomen forscht - die künstlerische - überhaupt möglich? Dadurch, daß der Künstler in sich selber, inniger als andere Menschen, den Archetypus der Menschheit empfindet und ihn zum Maße aller Dinge macht.»

Danach folgen die Aufsätze: Über apollinische und dionysische Weltanschauung / Pathologische und therapeutische Geschichtsbetrachtung / Schillers Europäertum / Schillers Staatsformen und die individuelle Entwicklung / Schweizerische Naturgeistigkeit und deutsche Dichtung / Deutsches und schweizerisches Geistesleben / Hölderlins geistige Heimat / Hamlet / Jakob Böhme / Das Maskenproblem / Moderne Lyrik / Über die Jugendbewegung / Brief eines jungen Menschen / Der Weg des Dichters.