Albert Steffen
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Im Sterben auferstehen

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Im Sterben auferstehen — Gedichte
Albert Steffen

1964, 148 S., Leinen, 1. Aufl.,
ISBN 978-3-85889-063

Preis: CHF 15.-- / EUR 13.00
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«Ein Gedichtband aus der letzten Lebenszeit Albert Steffens, teilweise noch von ihm selbst zur Herausgabe vorbereitet, ist vor kurzem in Dornach erschienen. Wie von selbst ergab sich für diese reife Ernte eines lebenslangen poetischen Schaffens der Titel «Im Sterben auferstehen». Dem Band ist ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis seiner sämtlichen Gedichte beigegeben, so daß es den Freunden seiner Dichtung leicht gemacht ist, einzelne Gedichte in den insgesamt elf Bänden aufzufinden.
Teilzunehmen an den Geschicken der Menschen war von jeher ein Herzensanliegen Albert Steffens. Bis zuletzt erfüllte ihn die wachsende Sorge um die bedrohte Menschheit. So läßt er auch in diesem letzten Gedichtband mit monumentaler Wortgewalt die Abgründe des heutigen Lebens sichtbar werden und zeigt, wie stets, auch hier zugleich die Wege zu den echten Welt- und Menschenzielen. Niemals fehlt in seinen Gedichten das Vertrauen in die guten Mächte des Daseins. Mag auch dem heutigen Menschen der Weg, den sein unsterbliches Ich nach dem Tode in das Weltall hinaus zu Helios nimmt, wie ihn der Dichter in dem zweiten Gedicht des Bandes schildert, noch fremd erscheinen - er wird sich der tröstenden Kraft der Bilder nicht entziehen können: wie der von dem Toten zurückgelassene Raum verwandelt erscheint, zur Wiege geworden ist, die einst das wiederkehrende, nun schuldlos gewordene Ich aufs Neue aufnehmen wird.
... Christus->Jüngerschaft ist vom Beginn an ein innerstes Motiv von Steffens Dichtung gewesen, das schon im ersten Gedichtband 'Wegzehrung' aufklingt und in allen folgenden Bänden wiederkehrt. Sie ist nun vertieft und geweitet zur Nachfolge des im Kosmos waltenden Christus-Wesens. Davon legt vor allem der herrliche 'Hymnos' am Schluß des Bandes Zeugnis ab, ein Zwiegespräch zwischen einem Jünger und dem Auferstandenen, das mit den Worten des Jüngers endet: 'Jetzt weiß ich, was es bedeutet, zu sagen / 'Nicht ich, sondern Christus in mir': / - Auge dir sein voll Andacht, / Liebender aller Geschöpfe, / Werkbaumeister am Strahlengestirn / der neugeborenen Erde'.»
(Agathe Horst in den «Basler Nachrichten», 2. 4. 1965, Nr. 141).